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A Dark Song

A Dark Song

Liam Gavin

Ireland, United Kingdom, 100', vo ENG, sub FRA, 16 Jahr

Cast: Mark Huberman, Steve Oram, Catherine Walker

Der Film

In der walisischen Abgeschiedenheit zieht eine bedrückte Frau gemeinsam mit einem Spezialisten für okkulte Praktiken in ein altes Gebäude. Geplant ist ein komplexes Ritual: Der Geist ihres Schutzengels soll geweckt werden, um innere Dämonen zu vertreiben. Zu diesem Zweck isoliert sich das Duo und nimmt mit Geduld und Spucke die vielen Schritte in Angriff, die zu dieser Heraufbeschwörung notwendig sind. Die Nerven der beiden werden bald auf eine harte Probe gestellt…

Fernab von Klischees wie rotierenden Faulköpfen und ausgerenkten Gliedern stellt sich A Dark Song in die viel modernere Tradition des schleichenden Horrors, in welchem der psychische Realismus der Figuren mehr zählt als effekthascherische Jump Scares. Indem er schrittweise die Isolation, die Paranoia und die innere Schuld der Figuren freilegt, gelingt Liam Gavin ein furchterregendes, spannendes Kammerspiel ins Ungewisse – bis zum finalen Knall, der sich in die Netzhaut des Publikums einbrennt.

Der Regisseur

Der gebürtige Ire Liam Gavin studierte Grafik und Illustration an der Hochschule Central St. Martins in London und arbeitete danach als Film- und Werbe-Storyboarder. Mit diesem Erfahrungshorizont schrieb und drehte er vier Kurzfilme, die an zahlreichen internationalen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurden. Sein erster langer Spielfilm A Dark Song bezieht sich indirekt auf den berühmten britischen Okkultisten Aleister Crowley, der anfangs des 20. Jahrhunderts das zitierte Ritual in seinem Haus beim Loch Ness durchführte.

Ausgewählte Filmografie

2009 – Jericho (short)

2009 – Sunshower (short)

2003 – Shooting Blanks (short)

2002 – Day of Reckoning (short)

World sales: Kaleidoscope Film Distribution (UK)