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Cutterhead

Cutterhead

Rasmus Kloster Bro

Claustrophobic Survival

Denmark, 84', vo DAN, sub ENG/FRA, 16 Jahr

Cast: Christine Sønderris, Krešimir Mikic, Samson Semere
Kontakt: Danish Film Institute (DK)

Der Film
Weil sie die PR-Arbeit für eine im Bau befindliche U-Bahn übernommen hat, begibt sich Rie auf eine immense Baustelle, um dort das Personal zu befragen. Sie verfolgt eine Aktion, als plötzlich Alarmsirenen erklingen. Irgendwas läuft schief. Während sich Panik ausbreitet, findet sich Rie in einer Druckluftschleuse wieder, wo sich zwei Bauarbeiter aufhalten. Gefangen auf engstem Raum und mit schwindenden Luft- und Wasserreserven wird ihnen bewusst, dass der Kampf ums Überleben niederste menschliche Instinkte zutage fördert.

Menschen mit Platzangst, seid gewarnt: Cutterhead könnte für heftige Schweissausbrüche sorgen. In seinem ersten Spielfilm erkundet Rasmus Kloster Bro die finstersten Winkel der menschlichen Seele. In einem erdrückenden Kammerspiel verbirgt sich hinter Schlamm und Schweiss eine Allegorie von hoher Aktualität. Mit seiner aggressiven Ästhetik und seinen Figuren im Zersetzungszustand gelingt ihm ein furchterregender Film, der schwer vergessliche physische Zustände auslöst.

Der Regisseur
Der Däne Rasmus Kloster Bro, Jahrgang 1985, stammt aus dem Nordwesten der Region Jütland. Er studierte an der dänischen Filmschule Super16 und arbeitete danach an Hörspielen, Kurzfilmen, Clips und Video-Installationen. Seine Filme Kiss My Brother (2010) und Barvalo (2012) gewannen mehrere Preise an Festivals. Cutterhead, am NIFFF zu sehen als Weltpremiere, wurde finanziert durch ein neues Stipendium des Danish Film Institute, das jungen Filmschaffenden einen rascheren Zugang zum Langfilmformat ermöglichen soll.