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Diamantino

Diamantino

Gabriel Abrantes, Daniel Schmidt

Ultimate FIFA World Cup Alternative

Portugal, France, Brazil, 92', vo POR, sub FRA/ENG, 14 Jahr

Cast: Carloto Cotta, Carla Maciel, Filipe Vargas

Der Film
Pomade im Haar, Adoniskörper, Diamant am Ohr: Diamantino ist eine Bilderbuch-Fussballlegende. Gigantischen Hunden folgend, die nur er sieht, durchbricht er jede Verteidigung – bis er ausgerechnet am WM-Final von seinen Kräften verlassen wird. Für den Ronaldo-Doppelgänger beginnt eine verrückte Irrfahrt, bei der es um alles geht – oder nichts.

Diamantino ist ein Meteorit am Popkulturhimmel, ein Strudel, in dem alle möglichen Genres und ästhetischen Ansätze aufeinanderprallen. Das Regie-Duo saugt auf und spuckt aus, was es nur kann: Krimi, SF, Liebesfilm, politische Fabel, Neofaschismus, Migrationskrise, Transhumanismus und Riesenköter treffen in Scope und 16mm aufeinander. Man stelle sich Kenneth Anger vor, der im Labor eine klassische Hollywoodkomödie mit Zoolander kreuzt. Wenig überraschend also, dass dabei ein schon fast mystisches Spektakel herauskommt, in dem aber auch Naivität und Zärtlichkeit ihren Platz haben. Aufregender als jeder Match an der Fussball-WM!

Die Regisseure
Sie wurden 1984 in den USA geboren. «Sie», das sind Gabriel Abrantes und Daniel Schmidt. Der erste ist Portugiese, der zweite Amerikaner. Der eine hat braunes, der andere blondes Haar. Während Gabriel Kunst an einer Gratischule in New York studierte, besuchte Daniel die Tish School of Arts in derselben Stadt. 2006 begegneten sich die jungen Männer und drehten gemeinsam Kurzfilme, mit denen sie rasch auf sich aufmerksam machten. Diamantino, ihr erster Spielfilm, wurde an der Semaine de la critique in Cannes gezeigt.