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Muere, monstruo, muere

Muere, monstruo, muere

Alejandro Fadel

Metaphysical Monster Movie

Argentina, France, Chile, 109', vo SPA, sub FRA/ENG, 16 Jahr

Cast: Esteban Bigliardi, Francisco Carrasco, Tania Casciani

Der Film
Mitten in einer Schafherde wird die Leiche einer enthaupteten Frau gefunden. Der Gatte des Opfers wird des Mordes angeklagt und in die Psychiatrie verwiesen. Doch der Mann beharrt auf seiner Unschuld und stellt ein Monster als wahren Täter hin. Der zuständige Offizier, nebenbei auch der Ex-Liebhaber der Verstorbenen, beginnt diese Geschichte zu glauben, als weitere Verbrechen begangen werden. Doch während er ermittelt, hört der Verdächtige in einer Endlosschlaufe eine mysteriöse Stimme: «Stirb, Monster, stirb»…

Muere, Monstruo, Muere beginnt wie ein Krimi, verwandelt sich aber bald in einen reinen Horrorfilm. Die Handlung taucht ab in den geschundenen Geist der Hauptfigur und schafft Raum für ihre Halluzinationen, wodurch sich ein zunehmened beklemmenderes Angstgefühl einstellt. Als Inkarnation einer sozialen und absolut realen Gewalt ist das Monster so grausam wie unfassbar. Die Jagd darauf wird zu einer erschreckenden Höllenfahrt ins Verlies des Wahnsinns.

Der Regisseur
Der an der Filmuniversität von Buenos Aires ausgebildete Alejandro Fadel inszenierte 2005 seinen Spielfilmerstling El Amor – primera parte gemeinsam mit Martín Mauregui. Parallel dazu verfolgte er eine Karriere als Drehbuchautor, insbesondere mit drei Scripts für Pablo Trapero: Leonera (2008), Carancho (2010) und Elefante Blanco (2012). 2012 führte er alleine Regie bei Los Salvajes, der auf ein internationales Echo stiess. Muere, Monstruo, Muere ist der zweite Film, den er selbst geschrieben und inszeniert hat.