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Piercing

Piercing

Nicolas Pesce

Neo-Giallo Sadistic Thriller

United States, 81', vo ENG, sub FRA, 16 Jahr

Cast: Mia Wasikowska, Olivia Bond, Christopher Abbott

Der Film
Vor dem Geschäftstrip umarmt Redd seine Frau und seinen Sohn, greift nach seinem Koffer und geht. Nur: Die Reise ist gar keine Reise. Stattdessen bezieht Redd ein Hotelzimmer und ergibt sich den Trieben, die er seit seiner Kindheit verspürt: Er gönnt sich die Dienste einer Prostituierten, die er umbringen will – mit den sorgfältig eingepackten Utensilien in seinem Koffer. Das alles hat er zumindest vor – denn sein clever ausgeheckter Plan wird eine völlig unvorhersehbare Wendung nehmen.

Basierend auf einem Roman von Murakami Ryū gönnt sich Piercing eine Hommage an das italienische Kino der 70er. Mit seinem geschickten Gebrauch des Split-Screens und seinen musikalischen Giallo-Anleihen verpackt Nicolas Pesce sein surreales, sadomasochistisches Universum in ein Zitatgehege, das sich für Filmfans als ein reines Vergnügen entpuppt. Die seltsame Beziehung zwischen den Figuren fasziniert und verstört zugleich, die Sitten werden angerempelt und das Katz-und-Maus-Spiel neu erfunden. Wer könnte hierzu nein sagen?
 
Der Regisseur
Der 1990 geborene Nicolas Pesce besuchte die New Yorker Tisch School of the Arts. Er inszenierte rund dreissig Videoclip für Künstler wie Snoop Dogg und The Black Keys, bevor er sich dem Spielfilm zuwandte. Mit seinem ausgezeichneten Horrorstreifen The Eyes of My Mother machte er sich 2016 am Sundance-Festival einen Namen. Pesce steckt zudem hinter einer animierten Serie, an der Malcolm McDowell und J.K. Simmons mitwirkten. Piercing ist sein zweiter Spielfilm. Er arbeitet zurzeit an einer neuen Version von The Grudge.